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Fotos

Das Fronleichnamsfest ist ein typisch katholisches: Viel zu sehen, viel zu hören, viel zu riechen (Weihrauch, Blüten ...).

Die konsekrierte Hostie, der „Leib Christi“, wird in einem prachtvollen Schaugefäß über die Felder getragen, um zu zeigen, dass Jesus Christus nicht nur eine Figur in einem Kirchenraum ist, sondern seinen Segen auf die ganze Welt erstreckt.

Wie bei jeder Prozession gilt auch bei dieser: Das Vortragekreuz ist ganz vorne und nicht nur mit dabei, um zu zeigen: Alle folgen Christus nach, der aber immer auf sein Volk schaut (der Korpus des Kruzifixes ist immer zur Gemeinde gewendet).

Unter einem „Himmel“ trägt der Priester die Monstranz mit dem „Allerheiligsten“, das er nicht mit bloßen Händen, sondern mit einem eigenen Tuch berührt (einerseits aus Respekt, andererseits, um die Vergoldung zu schonen).

Auch der Tragehimmel hat neben der liturgisch-rituellen eine ganz pragmatische Funktion: Zu Fronleichnam kann es schon recht warm sein, und in einem schweren barocken Messkleid mit der auch nicht ganz leichten Monstranz einige Kilometer weit zu gehen, ist schon eine Herausforderung. Schatten - und im schlimmsten Fall etwas Regenschutz - tut da gut ....

Im Lauf der Zeit: Fronleichnam (zum Vergrößern bitte anklicken!)

Die Prozession bewegt sich zu einem sakralen Ort, an dem dann gemeinsam eine Eucharistiefeier gehalten wird.

Am Rückweg der Fronleichnamsprozession in meinem Heimatort liegt ein Bildstock, an dem traditionell ein „Wetteramt“ stattfindet - ein kurzer Wortgottesdienst, in dem die Gemeinde um Gottes Segen in der bevorstehenden Zeit der Reife und Ernte bittet.

Dahinter steckt die Erfahrung der Unverfügbarkeit der Faktoren, die unsere menschliche Existenz mit bestimmen - neben Krankheit, Tod, Hungersnot und Krieg hat der Mensch auch die Unbilden des Wetters als zutiefst gefährdend erfahren. Eine Einsicht, die durchaus auch noch sehr aktuell ist ....